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Nina Bezu (als Gast)

Nina Bezu

Foto: Shirley Suarez

Die Sopranistin studierte an der Universität der Künste Berlin bei Robert Gambill und Carola Höhn, wo sie mit Auszeichnung ihr Master Examen absolvierte. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Christiane Iven, Thomas Quasthoff, Norma Sharp und Teresa Berganza. Sie ist Gewinnerin des Elizabeth Connell Prize - International Singing Competition for Dramatic Sopranos, des Gesangswettbewerbs Schloss Rheinsberg, Finalistin des Concurso Internacional Alfredo Kraus, des Internationalen Wagnerstimmenwettbewerbs in Karlsruhe, der New York International Vocal Competition. Sie ist Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Braunschweig und seit 2023 Stipendiatin der Olga Forrai Foundation.

2015 wurde sie von der UEFA eingeladen, bei der Eröffnungszeremonie des 24. Champions League Finales im Berliner Olympiastadion zu singen.

In den Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 war sie Ensemblemitglied des Theater Vorpommern, wo sie zuvor bereits als Königin der Nacht auftrat.  Dort war sie als Leonora in Verdis Il trovatore, als Dido in Dido and Aeneas von Henry Purcell und als Brigomeïde und Minna in Detlev Glanerts Die drei Wasserspiele zu erleben.  An der Oper Leipzig sang sie u. a. Mariana in Wagners Das Liebesverbot.​​ Weitere Gastspiele führten sie an das Konzerthaus Berlin, die Komische Oper Berlin, die Opernfestspiele Schloss Glatt, an das Teatro Principal de Zaragoza und Auditorium Zaragoza. Sie sang die Gräfin (Le nozze di Figaro) an der Staatsoper Hannover und gab 2022/23 gab ihr Hausdebüt am Teatro di San Carlo in Neapel als Gerhilde (Die Walküre) an der Seite von Jonas Kaufmann und unter der Leitung von Dan Ettinger. ​Mit der Dresdner Philharmonie unter Sir Donald Runnicles war sie in Richard Strauss‘ Elektra zu hören und in der Titelpartie von Tschaikowskis Iolanta an der Finnischen Nationaloper in Helsinki. Zu ihren jüngsten Debüts gehören in der Spielzeit 2024/25 die Titelpartie von Strauss‘ Salome und Elisabetta in Davide Livermores Neuproduktion von Verdis Don Carlo, beides an der Finnischen Nationaloper unter Hannu Lintu. Als Salome am Teatro Massimo di Palermo wurde sie von Publikum und Presse gleichermaßen als „die große Entdeckung des Abends“ (OperaLibera) gefeiert. Bei den Tiroler Festspielen Erl debütierte sie im Sommer 2026 als Senta (Der fliegende Holländer).
Im Konzertbereich sang Nina Bezu u. a. Verdis Messa da Requiem, Brahms’ Ein deutsches Requiem und Mendelssohns Paulus im Herkulessaal in München, sowie in Galakonzerten im Auditorio de Zaragoza mit dem Orquesta Sinfónica Ciudad de Zaragoza, im Theater Kempten mit der Smetana Philharmonie Prag und zuletzt mit dem Istanbul State Symphony Orchestra in der Türk Telekom Opera Hall. Mit dem Orchestre National des Pays de la Loire unter der Leitung von Sascha Goetzel sang sie, an der Seite von René Pape, Konzerte mit Verdis Messa da Requiem in Angers und Nantes.
Im Februar 2025 erschien ihr Debütalbum „Überweltlich / Apparition“ beim Label Schweizer Fonogramm, auf dem sie gemeinsam mit dem Pianisten Matthias Alteheld Kunstlieder von George Crumb, Richard Strauss und Franz Schubert interpretiert.

Rollen und Produktionen
Marie / MariettaDie tote Stadt