Der gebürtige Hannoveraner absolvierte ein Klavier- und Dirigierstudium an der Hochschule für Musik und Theater seiner Heimatstadt. 1985 wurde er als Kapellmeister und Solorepetitor ans Staatstheater Kassel engagiert, wo er zum Ersten koordinierten Kapellmeister aufstieg. Dort dirigierte er die Uraufführung von Wolfgang-Andreas Schultz’ Oper Achill unter den Mädchen sowie die Europapremiere von Dominick Argentos The Dream of Valentino. Daneben assistierte er Sylvain Cambreling am Théâtre de la Monnaie in Brüssel bei Der Ring des Nibelungen und betreute die Produktion als Assistenzdirigent auch an der Oper Frankfurt.
1996 wechselte Andreas Kowalewitz als Stellvertretender GMD an die Städtischen Bühnen Nürnberg und war anschließend von 2003 bis 2020 als Kapellmeister am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz engagiert. Dort dirigierte er neben dem klassischen Repertoire und Uraufführungen im Opernbereich auch viele Musicals, darunter La Cage aux Folles, Tschitti Tschitti Bäng Bäng, Das Lächeln einer Sommernacht sowie die Uraufführungen von Frau Schindler, Pumuckl, Drei Männer im Schnee und Gefährliche Liebschaften, wofür er mit dem Deutschen Musical Theater Preis 2015 für die „Beste Musikalische Gestaltung“ ausgezeichnet wurde.
Weitere Engagements führten den Dirigenten u. a. ans Pult der Bochumer Symphoniker, des Münchner Kammerorchesters, der Münchner Symphoniker, des WDR-Rundfunkorchesters, der Württembergischen Philharmonie, der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken/Kaiserslautern, dem Staatsorchester Athen sowie an die Oper Bonn. Als Arrangeur erhielt er Aufträge vom Sinfonieorchester des WDR, dem Chor des BR sowie den Blechbläsern der Berliner Philharmoniker.
Am Oldenburgischen Staatstheater dirigierte er 2023/24 das Musical Chess, seine zahlreichen Engagements am Theater Regensburg reichen von der Rocky Horror Show bis zu Händels Alcina. Mit Sunset Boulevard arbeitet er erstmals am Badischen Staatstheater.
| Musikalische Leitung | Sunset Boulevard |
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