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Eric Jurenas (als Gast)

Eric Jurenas

Der amerikanische Countertenor ist seit seinem Abschluss an der Juilliard School New York eine feste Größe in der Opern- und Konzertwelt und ebenso für Barockmusik wie für zeitgenössische Werke vielgefragt. Dem Karlsruher Publikum ist er bestens bekannt als Fidi in Avner Dormas Wahnfried; desweiteren kreierte er in Uraufführungen die Rolle des Man in D. Dennehys The First Child, des Nero & Julia’s Father in The Comet Poppea mit Musik von George Lewis und Claudio Monteverdi, sowie des Guardian Angel in O. Neuwirths Orlando an der Wiener Staatsoper, wo er als Natasha in Eötvös Tri Sestri sein Europa-Debüt gegeben hatte.

Sein umfangreiches Opern-Repertoire umfasst auch alle einschlägigen Barockpartien, darunter die Titelrollen von Händels Giulio Cesare, Serse, Tolomeo, Tamerlano und Rinaldo. Er sang Alexander in Händels Poros, Re d’India, Bertarido in Rodelinda, David in Saul (auf auf CD), Arsamene in Serse und Athamas in Semele; Andronico in Vivaldis Bajazet sowie Glucks Titelpartie des Orpheus, Farnance in Mozarts Mitridate, Orlofsky in Die Fledermaus, Prinz Gogo in Ligetis Le Grand Macabre. Als Voice of Farinelli war er im Tony-Award-nominierten Schauspiel Farinelli and the King am Broadway’s Belasco Theatre zu erleben. Eric Jurenas gastierte am Royal Opera House Covent Garden London, an der MET New York und an zahlreichen weiteren Opernhäusern und Festivals in den USA, am Theater an der Wien, an der Bayerischen Staatsoper München und bei den Münchner Opernfestspielen, an der Oper Frankfurt, der Komischen Oper Berlin und der Irish National Opera, an der Opera Lafayette, bei den Händelfestspielen Karlsruhe, Göttingen und Halle sowie den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. In der Mozartwoche Salzburg debütierte er Anfang 2025 mit dem Ensemble l’Arpeggiata unter Christina Pluhar als La Speranza in Monteverdis L’Orfeo.

Mit seinem breitgefächerten Konzert-Repertoire gastierte Eric Jurenas bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, bei Boston Baroque, im Pierre Boulez Saal Berlin, bei American Bach Soloists und auf Festivals Música Clásica Bogotá und Musikfestival Gstaad, mit Liederabenden wie All Ligeti oder Solo-Recitals wie British Heroes oder Time stands still u. a. in die Carnegie Hall. Bei den Internationalen Händelfestspielen Göttingen debütierte er als David in Händels Saul: eine Produktion, die auch auf CD aufgenommen und für den Grammy Award nominiert wurde.  
Eric Jurenas ist vielfacher Gewinner und Preisträger namhafter Wettbewerbe. Seine Diskographie umfasst u. a. Peter Eötvös’ Tris Sestri an der Oper Frankfurt, S. Farrin’s La dolce morte bei MetLifeArts, Dennehys The first child an der Irish National Opera.
Zukünftige Engagements inkludieren neben Konzerten in den USA seine Rückkehr zur Komischen Oper Berlin, sowie seine Haus-Debüts in Uraufführungen an der Staatsoper Hamburg und dem Opernhaus Zürich. In Konzerten von Château de Versailles Spectacles war er bereits mehrfach als einer der 3 Contre-Ténors zu erleben.

Rollen und Produktionen
GernandoFaramondo