Karlsruher Tanzpreis 2026 an Sophie Burke verliehen

Am Sonntag, 19.7. fand die Tanz-Fest-Woche des Badischen Staatsballett ihren Abschluss und Höhepunkt mit der feierlichen Ballettgala.
Ensemblemitglied Sophie Burke durfte den mit 5.000 Euro dotierten Preis entgegen nehmen – die australische Tänzerin ist seit der Spielzeit 2023/24 beim Staatsballett Karlsruhe engagiert. Eine außerordentliche darstellerische Intensität, Willensstärke, Leidenschaft, Energie und Hingabe zeichnen sie als Tänzerin aus. Mit diesem Preis soll nicht nur ihr außergewöhnliches Talent und Können gewürdigt, sondern auch ihre weitere künstlerische Entwicklung unterstützt werden.
Am Badischen Staatstheater überzeugte Sophie Burke sowohl in kleineren Partien als auch und vor allem als ausdrucksstarke Julia in Jean-Christophe Maillots Meisterwerk Romeo und Julia. Als wilde und leidenschaftliche Lucy in Kenneth Tindalls Neukreation Dracula begeistert sie seit der Premiere im April 2026 das Karlsruher Publikum. Das Duett mit Dracula aus dem 1. Akt war auch in der Ballettgala zu sehen; verletzungsbedingt konnte Sophie Burke selbst nicht tanzen. Sie nahm aber nach dem Auftritt ihrer Kollegin Carolin Steitz die Preisträger-Urkunde und Preis-Statue (gestaltet von dem Studierenden der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe Arash Abramians) vom Stifterehepaar Dr. med. Sabine Raulin und Prof. Dr. med. Christian Raulin entgegen.
Zum Karlsruher Tanzpreis
Ballettdirektor Raimondo Rebeck zum Karlsruher Tanzpreis: „Ich freue mich sehr, dass die beiden Stifter des Karlsruher Tanzpreises, das Ärzteehepaar Dr. med. Sabine Raulin und Prof. Dr. med. Christian Raulin, ihre Unterstützung verstetigt haben und wir erneut im Rahmen unserer jährlichen Ballettgala ein Mitglied des Staatsballett auszeichnen und fördern können, das in der aktuellen Saison künstlerisch überzeugt hat.“
Dr. med. Sabine Raulin und Prof. Dr. med. Christian Raulin zu ihrem Engagement: „Mit dem von uns gestifteten Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro möchten wir ein Mitglied des Staatsballett auszeichnen, das durch herausragende künstlerische Leistungen in der laufenden Spielzeit überzeugt hat. Der Preis ist einerseits Anerkennung, andererseits Ansporn für die zukünftige künstlerische Entwicklung. Mit unserem Engagement machen wir uns auch stark für das Staatsballett Karlsruhe und das Badische Staatstheater als wichtigen kulturellen Protagonisten in der Fächerstadt.“