Nachhaltige Mobilität beim Theaterbesuch: Badisches Staatstheater und raumobil GmbH kooperieren mit interaktiver Karte zur einfachen Anreiseplanung

Wie können unsere Besucher:innen von Opern-, Ballett-, Konzert- oder Schauspielveranstaltungen ohne Stau und langes Warten im Parkhaus kostenlos ins Staatstheater kommen, ihren Pausensekt genießen und dabei noch den CO2-Fußabdruck reduzieren? Pünktlich zu den Internationalen Händel-Festspielen hilft nun ein neues Tool und erleichtert dem Publikum die Anreise zum Staatstheater: die smart mobility map (kurz: smap) des Durlacher Unternehmens und neuen Kooperationspartners raumobil GmbH, die speziell auf das Badische Staatstheater und sein Publikum zugeschnitten wurde.
Die interaktive Karte der smap bietet einfache und smarte Unterstützung bei der An- und Abreise zum Theater oder seinen externen Spielorten. Das erleichtert nicht nur die Planung, sondern ist auch ein Fortschritt auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Theaterbetrieb: Dafür spielen nicht zuletzt die Zuschauer:innen eine Schlüsselrolle. Das Badische Staatstheater begrüßt sowohl Publikum aus der Stadt Karlsruhe und der nahen Region in Baden und der Südpfalz, als auch aus weiterer Ferne. Und es ist kein Geheimnis, dass sich in der CO2-Bilanz insbesondere die Anreise zu den Veranstaltungen niederschlägt. Jedes Theaterticket berechtigt bereits zur Fahrt mit dem ÖPNV, nun lassen sich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und andere Aktivitäten noch effektiver planen. Aber auch Besuchende, die auf andere Formen der Mobilität nicht verzichten können oder möchten, profitieren von der interaktiven Karte.
Das bietet die smap:
- Übersicht über alle eigenen und externen Spielorte des Staatstheaters inklusive Adresse und Kontaktinformationen
- wichtige Informationen zum Gebäude wie Zugängen, Lage von Toiletten, Garderoben, Gastronomie; perspektivisch werden Informationen zur Barrierefreiheit integriert
- die interaktive Karte lässt sich filtern – u.a. nach hauseigenen Spielstätten, externen Spielstätten insbesondere der Internationalen Händel-Festspiele, den über die Stadt verteilten Stationen des Digitaltheater-Projektes Paradise Foundund den aktuellen Baustellen. Weitere Filtermöglichkeiten sind geplant und sollen projektbezogen etwa für Festivals oder für bestimmte Publikumsgruppen angepasst beziehungsweise ergänzt werden
- Anzeige von Haltestellen des ÖPNV (inklusive Anzeige der aktuellen Abfahrtszeiten), von KVV nextbike-Stationen, aktuell verfügbaren VOI-E-Scootern und E-Auto-Ladestationen
- Anzeige von Parkhäusern inklusive Echtzeit-Informationen über die jeweilige Auslastung und von aktuell verfügbaren stadtmobil-Angeboten
- Routenplanung vom aktuellen beziehungsweise angegebenen Standort, inklusive Schnittstelle zu KVV regiomove
Die interaktive Mobilitätsplattform smap ist sowohl über die Webseite des Staatstheaters als auch direkt im Browser über folgenden Link erreichbar: smap für das Staatstheater. Auch in der Publikumskommunikation, etwa mit dem Ticketsystem nach dem Kartenerwerb ist die smap künftig helfend zur Stelle, damit den Besuchenden direkt mit dem Ticketkauf Möglichkeiten zur einfachen und nachhaltigen Anreise aufgezeigt werden können.
Johannes Graf-Hauber, Kaufmännischer Intendant des Badischen Staatstheaters, freut sich, dass nun der Startschuss für die Zusammenarbeit gefallen ist: „Badisches Staatstheater und der Karlsruher Verkehrsverbund kooperieren seit Langem, damit unser Publikum mit einem Theaterticket den ÖPNV für die An- und Abreise nutzen kann. Das entlastet nicht nur die Straßen und Parkhäuser, sondern auch die Umwelt. Und so freue ich mich nun umso mehr, dass einerseits der Enzkreis dem KVV beitritt und es andererseits dank der Zusammenarbeit mit raumobil und der smap nun komfortabler für unser Publikum wird, clevere Alternativen zum PKW zu finden. Darauf kann man dann auch mit einem zweiten Glas Sekt in der Levi Eins Theaterbar anstoßen.“
Anna Haas, seit der Spielzeit 2024/25 als Transformationsmanagerin Nachhaltigkeit Kultur am Badischen Staatstheater tätig, treibt das Projekt aktiv voran und freut sich über die inspiriende Zusammenarbeit: „Mit unserer neuen interaktiven Karte möchten wir die zahlreichen Möglichkeiten, ohne eigenes Auto und obendrein kostenfrei ins Staatstheater zu kommen, sichtbar und einfach zugänglich machen. Keine Staus, keine langen Schlangen im Parkhaus, nicht darüber nachdenken, ob ich hinterher noch einen Wein oder ein Bier trinken kann, stressfrei und entspannt die besten individuellen Verbindungen ins Staatstheater und zurück nach Hause direkt in meinem Smartphone jederzeit nach meinen Wünschen aktualisiert – all das bietet die intelligente Karte. Und noch dazu einen individuellen Beitrag zum Klimaschutz.“
Michael Böttger, Geschäftsführer der raumobil GmbH, bestätigt die gewinnbringende Kooperation gerne und stimmt zu: „Mobilität entscheidet oft darüber, wie entspannt ein Theaterbesuch beginnt und endet. Dabei muss es nicht immer das eigene Auto sein. Gemeinsam mit dem Badischen Staatstheater zeigen wir Theater-Besuchenden, dass nachhaltige Mobilität einfach und alltagstauglich sein kann. Mit unserer smap machen wir die vielfältigen Alternativen spielerisch und motivierend zugänglich.“
Zum Kooperationspartner raumobil
Jahrelange Erfahrung in der Umsetzung digitaler Mobilitätslösungen macht das Unternehmen zu Experten im Gebiet der nachhaltigen, digitalen Mobilität. raumobil glaubt daran, dass nachhaltige Mobilität auch einfach sein kann. Mit seinen digitalen Mobilitätsplattformen bietet raumobil smarte Lösungen für Städte, Gemeinden, Tourismusregionen, Veranstaltungsorte und Unternehmen an und hat es sich zur Mission gemacht, das digitale Rückgrat für die Verkehrswende zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam mit dem Badischen Staatstheater sollen in einem Projekt mit Leuchtturmcharakter für die Kulturbranche Lösungen zur Senkung der Emissionen durch Publikumsmobilität entwickelt werden. Mit seinen Softwarelösungen erleichtert das Unternehmen die Umsetzung einer nachhaltigen und individuell gestaltbaren Mobilität von morgen.
Kooperation ist Pilotprojekt der Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg
Die Kooperation des Badischen Staatstheaters mit raumobil ist Teil des Pilotprojekts TransformationsTANDEMs BW der Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg. Mit dem Projekt fördert die Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg regionale, sektorübergreifende Partnerschaften zwischen Kultureinrichtungen und nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen in Baden-Württemberg.
Das vom Netzwerk für Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur (2N2K) umgesetzte Pilotprojekt richtet sich insbesondere an nachhaltig wirtschaftende Unternehmen und Kulturbetriebe mit Erfahrungen im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Es ist so konzipiert, dass vor allem fortgeschrittene Teilnehmende davon profitieren. Dazu gehören:
- Kultureinrichtungen, die bereits Klima- und Nachhaltigkeitsstrategien entwickelt haben und ihr kulturelles Nachhaltigkeitsengagement in der Region verstärken möchten.
- Unternehmen, die Vorreiter sind im Hinblick auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit und selbst ambitionierte Nachhaltigkeitsziele verfolgen.
Ziel ist es, in Zeiten von Umbruch und Veränderung transformative Maßnahmen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu entwickeln, diese gemeinsam im Team umzusetzen – und damit proaktiv die Zukunft in der Region mitzugestalten, inspiriert von den Zielen der UN-Agenda 2030 (SDGs). Beteiligte Kulturinstitutionen sind neben dem Badischen Staatstheater das Theaterhaus Stuttgart, das Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle, das Theater RAMPE Stuttgart und die Alte Feuerwache Mannheim.